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Studie untersucht Lesbarkeit von Klinik-Pressemitteilungen

Krankenhäuser formulieren unverständlich

|von Simone Schwarz

Krankenhäuser haben bei der Studie „Wie verständlich sind deutsche Pressemitteilungen?“ am schlechtesten abgeschlossen.

Arzt tippt auf Tastatur
© Krakenimages.com/ stock.adobe.com

Krankenhäuser haben bei der Studie „Wie verständlich sind deutsche Pressemitteilungen?“ am schlechtesten abgeschlossen: Auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten erreichten sie einen Lesbarkeitsindex von 36,4.

Der Durchschnitt aller Branchen liegt bei 47,6 Punkten. Damit liegen Kliniken hinter der Kategorie Logistik (vorletzter Platz) und Rechtsprechung (drittschlechtester Platz). „Unsere Daten zeigen: Absender und Empfänger im Gesundheitswesen sind gefährlich weit voneinander entfernt“, erklärt Gidon Wagner, Herausgeber der Studie und Geschäftsführer des Unternehmens Wortliga. Gründe für die schlechte Lesbarkeit: Klinik-Pressemitteilungen hätten besonders lange Sätze, im Schnitt 15,8 Wörter. Hinzu kämen Passivkonstruktionen sowie eine hohe Substantivdichte.



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