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Statistische Bundesamt veröffentlicht aktuelle Daten aus der Krankenhausstatistik

Mehr stationäre Aufnahmen als im Vorjahr

|von Alena Kunter

Im Jahr 2025 wurden bundesweit rund 17,7 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär in einem Krankenhaus behandelt. Das sind 1,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Trotz dieses Anstiegs erreichen die Fallzahlen nicht das Niveau der Jahre vor der Coronapandemie.

Klinikmitarbeiter am PC
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Zwischen 2014 und 2019 lagen die stationären Behandlungszahlen regelmäßig bei mehr als 19 Millionen Fällen pro Jahr. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte die aktuellen Daten im Rahmen der Krankenhausstatistik.

Innere Medizin und Chirurgie mit den meisten Fällen

Die meisten stationären Behandlungen entfielen 2025 auf die Fachabteilung Innere Medizin. Dort wurden 28,1 Prozent aller Krankenhausfälle versorgt. An zweiter Stelle lag die Allgemeine Chirurgie mit einem Anteil von 15,3 Prozent. Damit konzentriert sich weiterhin ein großer Teil der stationären Versorgung auf diese beiden Fachbereiche.

Aufenthaltsdauer sinkt weiter

Patientinnen und Patienten verbrachten durchschnittlich sieben Tage im Krankenhaus. Gegenüber 2024 verkürzte sich die mittlere Verweildauer damit um 0,1 Tage. Der langfristige Trend zu kürzeren Krankenhausaufenthalten setzt sich fort: Anfang der 1990er-Jahre lag die durchschnittliche Verweildauer noch bei 14 Tagen und damit doppelt so hoch wie heute.
Je nach Fachgebiet zeigen sich deutliche Unterschiede. Die kürzesten Aufenthalte wurden in der Allgemeinen Chirurgie mit durchschnittlich 4,8 Tagen registriert. Deutlich länger blieben Patientinnen und Patienten in psychiatrischen Fachabteilungen, wo die Verweildauer je nach Bereich bis zu 47 Tage erreichte. In der Geriatrie lag sie bei durchschnittlich 14,8 Tagen.

Weniger Betten, höhere Auslastung

Die Zahl der Krankenhausbetten ging 2025 erneut zurück. Im Durchschnitt standen in den bundesweit 1.807 Kliniken 468.803 Betten zur Verfügung. Das entspricht einem Rückgang von knapp einem Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig nahm die Auslastung der vorhandenen Kapazitäten zu: Die Bettenauslastung stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 72,6 Prozent.

Zum Jahresende 2025 arbeiteten rund 221.800 Beschäftigte im ärztlichen Dienst der Krankenhäuser. Das sind 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Im nichtärztlichen Dienst waren etwa 1,27 Millionen Menschen beschäftigt, was einem Zuwachs von 2,5 Prozent entspricht.

Gutes Entlassmanagement gefragt

Die aktuellen Zahlen zeigen ein widersprüchliches Bild: Während die Zahl der stationär behandelten Patientinnen und Patienten wieder zunimmt, sinkt die Zahl der verfügbaren Betten. Gleichzeitig wächst die Zahl der Beschäftigten in den Kliniken. Für die Pflege bedeutet dies, dass die Versorgungsnachfrage steigt, während Krankenhäuser ihre Strukturen zunehmend effizienter organisieren müssen. Kürzere Liegezeiten verlagern zudem viele pflegerische Aufgaben in die nachstationäre Versorgung und erhöhen die Bedeutung einer gut abgestimmten Übergangs- und Entlassungsplanung. Diese Entwicklung betrifft insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus, ambulanter Pflege und Rehabilitation.


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