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Schlafforschung

Kurzer Mittagsschlaf macht das Gehirn wieder aufnahmefähig

|von Alena Kunter

Schon ein rund 45-minütiger Mittagsschlaf kann das Gehirn entlasten und die Voraussetzungen für neues Lernen verbessern.

Frau schläft
© contrastwerkstatt - stock.adobe.com/stock

Für ihre Studie hatten Wissenschaftler des Universitätsklinikums Genf 20 gesunde junge Erwachsene untersucht, die an zwei Nachmittagen entweder schliefen oder wach blieben. Im Durchschnitt schliefen die „Mittagsschläfer“ etwa 45 Minuten.

Hinweise auf Erholung im Gehirn

Um Veränderungen im Gehirn zu erfassen, nutzte das Forschungsteam transkranielle Magnetstimulation (TMS) sowie EEG-Messungen. Dabei ergaben sich Hinweise darauf, dass die allgemeine synaptische Aktivität nach dem Schlaf geringer war als nach einer vergleichbaren Wachphase. Gleichzeitig zeigte sich eine erhöhte Fähigkeit des Gehirns, neue synaptische Verbindungen auszubilden. Dadurch war das Gehirn nach dem Mittagsschlaf also besser darauf vorbereitet, neue Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten.

Nach Einschätzung der Autorinnen und Autoren können selbst kurze Schlafphasen zur geistigen Erholung beitragen und sind insbesondere bei Tätigkeiten mit hohen kognitiven oder körperlichen Anforderungen hilfreich.


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